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TV-Shows
The Ed Sullivan Show (28. Oktober 1956)
Auf der Liste der auserwählten Gäste standen der Bauchredner Senor Wences, die Little Gaelic Singers und Presley, der mit »Don't Be Cruel«, »Love Me Tender«, »Ready Teddy« und »Hound Dog« loslegte. Für die Verkaufszahlen von »Love me Tender« erhielt er eine Goldene Schallplatte.
The Ed Sullivan Show (6. Januar 1957)
Die berühmte zensierte Sendung. Da nach Elvis' ersten beiden Auftritten in der Show Kritik laut geworden war, ordnete Sullivan an, dass Elvis nur oberhalb der Gürtellinie zu sehen sein sollte. Elvis singt aus seinem Repertoire »Hound Dog«, »Love Me Tender«, »Heartbreak Hotel«, »Don't Be Cruel«, »Too Much«, »When My Blue Moon Turns to Gold Again« und das Spiritual »Peace in the Valley«. Trotz anfänglicher Vorurteile und Vorbehalte bezeichnet der Gastgeber Presley schließlich als »guten, anständigen Kerl« und fügt hinzu: »Du bist wirklich in Ordnung.«
American Bandstand (8.Januar 1959)
Der Rock-'n'-Roll-Star bewies, dass er durch und durch Amerikaner war und absolvierte seinen Wehrdienst in der US-Armee. An seinem vierundzwanzigsten Geburtstag sprach er von Westdeutschland aus, wo er stationiert war, am Telefon mit dem Showmaster Dick Clark.
Stage Show (24. März 1956)
In seiner sechsten und letzten Dorsey-Sendung tritt Presley zum drittenmal mit »Heartbreak Hotel« auf. Außerdem singt er noch »Money Honey«.
Welcome Home, Elvis (l 2. Mai 1960)
Frank Sinatra, der Presley noch im Jahr 1957 kritisiert hatte, änderte seine Ansicht, als der berühmte GI wieder nach Hause zurückkehrte. Die von Timex gesponserte Sondersendung wurde am 26. März im Grand Ballroom des Fontainebleau-Hotels in Miami aufgezeichnet. Der früher so ungestüme Elvis sang im Smoking und mit toupiertem, zurückgekämmtem Haar im Duett mit Frank Sinatra den Titel »Witchcraft«. Außerdem sang er »Fame and Fortune« und »Stuck on You«, während Sinatra sich an »Love Me Tender« versuchte. Bei dieser Sendung kassierte Presley eine Rekordgage in Höhe von 125.000 Dollar. Zu Beginn der Sendung sangen alle Gaststars (darunter Sammy Davis Jr., Peter Lawford, Joey Bishop) sowie Franks Tochter Nancy »It's Nice to Go Traveling.«
Elvis (3. Dezember 1968)
Diese Sondersendung war ein phänomenales Comeback für den Sänger. Die Sendung war im Juni aufgezeichnet worden und zeigte mehrere bewegende Szenen, von denen eine zensiert wurde. (Die sogenannte »Bordell-Szene« ist in Videoausgaben der Sendung wieder zu sehen.) Die Höhepunkte sind jedoch die Konzertszenen, in denen ein anfänglich nervöser Presley erstmals seit 1961 wieder vor einem Publikum steht. Von Kopf bis Fuß in schwarzes Leder gekleidet, wirkt Elvis schlank und sexy. Er gewinnt allmählich Selbstvertrauen und ist wieder »The King«.
Elvis: Aloha from Hawaii (14. Januar 1973)
Presley ging mit dieser Show auf die größte Tournee überhaupt: Via Satellit konnten ihn schätzungsweise 1,5 Milliarden Menschen in vierzig Ländern in seinem prächtigen juwelenübersäten Anzug sehen. Von Beginn des Konzerts mit den monumentalen Passagen aus »Also sprach Zarathustra« bis zum letzten Augenblick, als er sein Cape mit dem amerikanischen Adler in die Menge wirft, genießt Presley seinen Ruhm, eine Ikone im Licht unzähliger Scheinwerfer.
Elvis in Concert (3.Oktober 1977)
Diese Sendung mit Ausschnitten aus Konzerten in Omaha, Nebraska, und Rapid City, South Dakota, wurde zwei Monate nach Presleys Tod ausgestrahlt. Es ist offensichtlich, dass es Elvis Presley nicht gut geht: Er ist übergewichtig, wirkt erschöpft und hat einen glasigen Blick; er vergisst den Text von »My Way« und muss ihn ablesen. Das Fernsehen, das seine Vitalität und seine unübertroffene Originalität aufgezeichnet hat, hat auch die Vorboten seines Todes festgehalten.
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