Vizepräsident des Hiltons Hotels, Las Vegas:
Mein
erstes Treffen mit Mr. Parker fand fünf Minuten nach der Übernahme des
Hotels durch Mr. Hilton statt. Ich kam mittags an und hatte um fünf ein
Treffen mit Colonel Parker. Tom Jones, Engelbert und Barbra Streisand
sind alles große Stars, aber es gibt nur einen, bei dem allein die
Ankündigung des Namens ausreicht, sofort alle Karten für das gesamte
Engagement zu verkaufen.
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Scotty Moore:
Er
trug einen rosa Anzug, weiße Schuhe und die Haare zum Entenschwanz
frisiert. Ich dachte, meine Frau rennt gleich zur Hintertür raus. |
Ein Arzt:
Elvis
hatte die Blutgefässe eines achtzigjährigen Mannes. Sein Körper war
einfach am Ende, und seine Arterien und Venen waren total zerstört. |
B.B. King:
Er
kam oft zu uns und war mit uns zusammen. In der Beale Street gab es ein
Haus, wo wir regelmässig herumlungerten. Die Leute hatten kleine
Pfandhäuser in dieser Gegend, viele von uns trieben sich da rum, und
dabei lernte ich ihn kennen. |
Col. Tom Parker, 1956:
Als ich Elvis kennenlernte, war sein Talent eine Million Dollar wert. Jetzt hat er eine Million Dollar. |
John Lennon:
Elvis starb, als er zur Army ging. |
Hedda Hopper:
Er
ist der Star mit den besten Manieren in Hollywood, er hat den Stil
seiner Auftritte verbessert, und er ist entschlossen, ein guter
Schauspieler zu werden. Er war klug genug, seine wilden Aktionen ein
wenig zu dämpfen. |
James Brown:
Elvis
war ein Junge vom Land, aber sie zwangen ihn zu einem Leben, bei dem
sie niemals die Klimaanlage abschalteten. Sie nahmen ihm die ganze gute
Luft weg. Davon wird man krank. |
Los Angeles Times, 1975:
Vielleicht
es es Zeit, daß Elvis sich zur Ruhe setzt. Er ist jetzt vierzig, und
seine Platten sind von zunehmend schwankender Qualität, die Songauswahl
ist zum Teil absurd, und seine Konzerte sind oft schlampig. Am
schlimmsten ist aber, daß in seiner Musik kein Ziel und keine
persönliche Vision mehr zum Ausdruck kommt. |
Bruce Springsteen:
Es gab schon viele tolle Burschen. Sie haben sich um den Thron bemüht. Sie haben darum gekämpft. Aber es gibt nur einen König. |
Little Richard:
Er war ein Rocker. ich war ein Rocker. Ich rocke nicht mehr, und er rockt nicht mehr. |
Colin Escott:
Den
Schlüssel zu Elvis unglaublicher Karriere liefert die Tatsache, dass er
nie in bestimmten Kategorien dachte, sondern alle Dinge verarbeitete,
die ihn bewegten. Elvis hörte sich jede Musik an: Jazz,
Country, Blues, Gospel und Pop - und dies in einer Zeit, als die
Grenzen zwischen den musikalischen Stilrichtungen wie ein Spiegel der
damaligen gesellschaftlichen Abgrenzungen noch viel schärfer gezogen
waren als heute. Für Elvis gab es nur gute und schlechte Musik. Er
kombinierte die verschiedenen Stilarten auf eine Art und Weise, die
seinerzeit niemand für möglich hielt. Sein starkes Harmoniegefühl war
auf weiße Musik, sein Feuer aber auf schwarzen Gospel zurückzuführen.
Er phrasierte Rhythm & Blues wie ein Countrysänger und machte aus
Country Songs modernen Blues. Er ölte sein Haar wie Tony Curtis und
trug dennoch ausgestellte Hosen wie die R&B Stars von der Beale
Street. Er gab sich kantig wie ein Bluesmusiker an der Straßenecke und
so sanft wie Dean Martin oder Perry Como. Darum wird es niemals einen
anderen ELVIS geben. Irgendwann wird einer vielleicht mehr Hits schaffen und Platten verkaufen. Trotzdem wird niemals jemand an ELVIS heranreichen! |
Jimmy Carter:
Mit ihm stirbt ein Stück unseres Landes |